
Warum sind Alt-Texte wichtig?
👉 Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen: Screenreader lesen den Alt-Text vor – wenn du keinen hast, ist das Bild einfach unsichtbar.
👉 Für SEO: Google liebt Alt-Texte. Gute Bildbeschreibungen helfen dir, besser gefunden zu werden.
👉 Für schlechte Internetverbindungen: Wenn Bilder nicht laden, wird der Alt-Text als Ersatz angezeigt.
👉 Für dein Business: Eine inklusive Website zeigt, dass du alle User:innen ernst nimmst – nicht nur die mit Adlerblick.
Alt-Text Do’s ✅
1. Beschreib, was wirklich relevant ist
Alt-Texte sollen keine unnötigen Romane sein, aber auch nicht nur „Hund“ oder „Mann am Laptop“. Frage dich: Was ist die wichtigste Info für den Kontext?
💡 Beispiel:
✅ „Eine lachende Frau mit Notizbuch und Laptop an einem sonnigen Café-Tisch. Sie trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift ‚CEO of my own business‘.“
Warum? Weil es mehr Infos gibt als nur „Frau sitzt am Tisch“ – es geht um die Stimmung, die Umgebung, die Message.
2. Kurz, aber sinnvoll
Ja, wir wollen keine epischen Romane schreiben. Aber Alt-Texte sollten trotzdem nicht komplett vage sein.
🚫 „Katze“ (Wow, so hilfreich.)
✅ „Schwarze Katze mit weißen Pfoten liegt auf einer bunten Tagesdecke und gähnt.“
Gute Alt-Texte sind präzise, aber informativ.
3. Verzichte auf „Bild von…“ oder „Foto zeigt…“
Alt-Texte sind dazu da, um das Bild zu beschreiben – nicht, um erst groß anzukündigen, dass es sich um ein Bild handelt.
🚫 „Bild von einer Frau am Laptop.“
✅ „Frau mit Kurzhaarschnitt tippt auf einem Laptop in einem minimalistischen Büro.“
Warum? Weil Screenreader ohnehin sagen: „Bild“. Kein Grund für doppelte Infos.
4. Denk an deine Zielgruppe
Wenn du ein Produkt verkaufst, sollte der Alt-Text helfen zu verstehen, was zu sehen ist.
🚫 „Schwarzes Kleid“
✅ „Schwarzes Midi-Kleid mit V-Ausschnitt, aus leichtem Baumwollstoff.“
Warum? Weil es hier um E-Commerce geht – und User:innen wissen wollen, wie das Produkt aussieht, nicht nur, dass es existiert.
Alt-Text Don’ts ❌
1. „Bildunterschrift“ ≠ Alt-Text
Alt-Texte sind nicht dasselbe wie eine Bildunterschrift.
🚫 „Hier sieht man Lisa, wie sie ihr neues Buch signiert.“
✅ „Autorin Lisa Berger signiert ihr neues Buch ‚Feminism Now‘ auf einer Lesung, umgeben von einem Publikum.“
Warum? Weil die Bildunterschrift für alle sichtbar ist, der Alt-Text aber für Screenreader eine sinnvolle Beschreibung liefern soll.
2. Alt-Texte für reine Deko-Bilder? Nope.
Hintergrundgrafiken oder rein dekorative Elemente? Kein Alt-Text nötig!
🚫 „Blaue Wellen im Hintergrund.“
✅ Leer lassen oder alt="", damit Screenreader es ignorieren.
Warum? Weil niemand eine Screenreader-Stimme braucht, die jedes zweite Bild mit „Geometrische Linien auf blauem Hintergrund“ beschreibt.
3. Keywords stopfen? Bitte nicht.
Ja, Alt-Texte helfen bei SEO – aber das heißt nicht, dass du Keywords wie verrückt reinballern solltest.
🚫 „SEO Webdesign Designer Webdesign-Expertin barrierefreie Website Webdesign Branding.“ (Autsch.)
✅ „Webdesignerin arbeitet an einer barrierefreien Website in einem modernen Büro.“
Warum? Weil dein Text lesbar bleiben muss.
Fazit: Alt-Texte – kleine Details, große Wirkung
Alt-Texte sind keine Nebensache, sondern ein essenzieller Teil einer barrierefreien Website. Mit den richtigen Formulierungen machst du deine Inhalte zugänglich, inklusiv – und sogar besser auffindbar.
TL;DR:
✔ Beschreib, was wichtig ist.
✔ Sei präzise, aber nicht überladen.
✔ Denk an den Kontext deines Bildes.
✔ Lass Alt-Texte für reine Deko-Bilder weg.
✔ Kein Keyword-Stuffing, sondern sinnvolle Beschreibungen.
So, und jetzt bitte einmal alle Alt-Texte checken. Juni 2025 ist nicht mehr weit weg!