Alt-Texte Do’s & Don’ts: Wie du Bilder für alle zugänglich machst

Alt-Texte. Eines dieser Dinge, die du vielleicht immer mal wieder irgendwo gehört hast, aber bisher erfolgreich ignoriert hast – weil who even cares?

Nun, Spoiler alert: Viele Menschen! Und spätestens ab 2025 (hello, neues Barrierefreiheitsgesetz!) solltest auch du dich dringend mit dem Thema beschäftigen. Denn Alt-Texte sind nicht nur ein kleines SEO-Bonus-Feature, sondern eine absolute Notwendigkeit für Barrierefreiheit im Web.

Aber: Alt-Text ist nicht gleich Alt-Text. Ein „Frau sitzt am Tisch“ hilft niemandem. Also let’s go – hier sind die Do’s & Don’ts, damit du’s gleich richtig machst!

Julia Kabelka mit kurz rasierten Haaren sitzt auf einem blauen Boden mit weißen Linien, trägt einen leuchtend gelben Hosenanzug und blickt fokussiert nach oben. Im Hintergrund liegen ein altes schwarzes Telefon und eine weiße Tastatur, was eine moderne, kreative und leicht surreale Ästhetik schafft.

Warum sind Alt-Texte wichtig?

👉 Für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen: Screenreader lesen den Alt-Text vor – wenn du keinen hast, ist das Bild einfach unsichtbar.

👉 Für SEO: Google liebt Alt-Texte. Gute Bildbeschreibungen helfen dir, besser gefunden zu werden.

👉 Für schlechte Internetverbindungen: Wenn Bilder nicht laden, wird der Alt-Text als Ersatz angezeigt.

👉 Für dein Business: Eine inklusive Website zeigt, dass du alle User:innen ernst nimmst – nicht nur die mit Adlerblick.

Alt-Text Do’s ✅

1. Beschreib, was wirklich relevant ist

Alt-Texte sollen keine unnötigen Romane sein, aber auch nicht nur „Hund“ oder „Mann am Laptop“. Frage dich: Was ist die wichtigste Info für den Kontext?

💡 Beispiel:

„Eine lachende Frau mit Notizbuch und Laptop an einem sonnigen Café-Tisch. Sie trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift ‚CEO of my own business‘.“

Warum? Weil es mehr Infos gibt als nur „Frau sitzt am Tisch“ – es geht um die Stimmung, die Umgebung, die Message.

2. Kurz, aber sinnvoll

Ja, wir wollen keine epischen Romane schreiben. Aber Alt-Texte sollten trotzdem nicht komplett vage sein.

🚫 „Katze“ (Wow, so hilfreich.)

„Schwarze Katze mit weißen Pfoten liegt auf einer bunten Tagesdecke und gähnt.“

Gute Alt-Texte sind präzise, aber informativ.

3. Verzichte auf „Bild von…“ oder „Foto zeigt…“

Alt-Texte sind dazu da, um das Bild zu beschreiben – nicht, um erst groß anzukündigen, dass es sich um ein Bild handelt.

🚫 „Bild von einer Frau am Laptop.“

„Frau mit Kurzhaarschnitt tippt auf einem Laptop in einem minimalistischen Büro.“

Warum? Weil Screenreader ohnehin sagen: „Bild“. Kein Grund für doppelte Infos.

4. Denk an deine Zielgruppe

Wenn du ein Produkt verkaufst, sollte der Alt-Text helfen zu verstehen, was zu sehen ist.

🚫 „Schwarzes Kleid“

„Schwarzes Midi-Kleid mit V-Ausschnitt, aus leichtem Baumwollstoff.“

Warum? Weil es hier um E-Commerce geht – und User:innen wissen wollen, wie das Produkt aussieht, nicht nur, dass es existiert.

Alt-Text Don’ts ❌

1. „Bildunterschrift“ ≠ Alt-Text

Alt-Texte sind nicht dasselbe wie eine Bildunterschrift.

🚫 „Hier sieht man Lisa, wie sie ihr neues Buch signiert.“

„Autorin Lisa Berger signiert ihr neues Buch ‚Feminism Now‘ auf einer Lesung, umgeben von einem Publikum.“

Warum? Weil die Bildunterschrift für alle sichtbar ist, der Alt-Text aber für Screenreader eine sinnvolle Beschreibung liefern soll.

2. Alt-Texte für reine Deko-Bilder? Nope.

Hintergrundgrafiken oder rein dekorative Elemente? Kein Alt-Text nötig!

🚫 „Blaue Wellen im Hintergrund.“

Leer lassen oder alt="", damit Screenreader es ignorieren.

Warum? Weil niemand eine Screenreader-Stimme braucht, die jedes zweite Bild mit „Geometrische Linien auf blauem Hintergrund“ beschreibt.

3. Keywords stopfen? Bitte nicht.

Ja, Alt-Texte helfen bei SEO – aber das heißt nicht, dass du Keywords wie verrückt reinballern solltest.

🚫 „SEO Webdesign Designer Webdesign-Expertin barrierefreie Website Webdesign Branding.“ (Autsch.)

„Webdesignerin arbeitet an einer barrierefreien Website in einem modernen Büro.“

Warum? Weil dein Text lesbar bleiben muss.

Fazit: Alt-Texte – kleine Details, große Wirkung

Alt-Texte sind keine Nebensache, sondern ein essenzieller Teil einer barrierefreien Website. Mit den richtigen Formulierungen machst du deine Inhalte zugänglich, inklusiv – und sogar besser auffindbar.

TL;DR:

✔ Beschreib, was wichtig ist.

✔ Sei präzise, aber nicht überladen.

✔ Denk an den Kontext deines Bildes.

✔ Lass Alt-Texte für reine Deko-Bilder weg.

✔ Kein Keyword-Stuffing, sondern sinnvolle Beschreibungen.

So, und jetzt bitte einmal alle Alt-Texte checken. Juni 2025 ist nicht mehr weit weg!

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