HSP: Warum Hochsensibilität meine Superpower als Designerin ist

„Did you just call me too sensitive?“ Thank you – ich nenne es (m)eine Superpower! 💪✨ Spoiler: Hat bisschen gedauert, bis ich das selbst auch so sehen konnte und nicht nur als curse!

Als HSP (Highly Sensitive Person) nehme ich Dinge intensiver wahr als andere. Ich sehe, höre und spüre Feinheiten, die oft unbemerkt bleiben. Klingt nach viel? Ist es auch. Aber genau das macht mich zu einer Designerin, die sich tief in deine Vision, deine Marke und deine Zielgruppe hineinfühlen kann.

Hochsensibilität bedeutet nicht nur, schnell von lauten Geräuschen oder zu vielen Reizen überfordert zu sein – es bedeutet auch, Muster zu erkennen, Emotionen zwischen den Zeilen zu spüren und Design aus einer Perspektive zu betrachten, die über Ästhetik hinausgeht. Inklusiv, empathisch und intuitiv.

Lass mich dir erzählen, wie meine Hochsensibilität mein Business prägt – und warum das ein riesiger Vorteil für meine Kund:innen ist.

Nahaufnahme von Julia Kabelkas Gesicht mit geschlossenen Augen. Das auffällige Augen-Make-up kombiniert blaue Wimperntusche mit gelbem und blauem Lidschatten. Sie trägt ein schwarzes Septum-Piercing, pinken Lippenstift und schwarze Ohr-Plugs. Der Hintergrund ist in einem kräftigen Blauton gehalten.

Warum Hochsensibilität meine Arbeit als Designerin beeinflusst

HSP sein bedeutet für mich, nicht einfach nur Websites zu gestalten, sondern Marken wirklich zu fühlen. Ich achte auf Details, die andere vielleicht nicht einmal bemerken – von der Farbpsychologie bis zur emotionalen Wirkung eines Layouts.

Hier ein paar Dinge, die ich durch meine Hochsensibilität besonders gut kann:

💡 Ich spüre, was sich richtig anfühlt – und was nicht.

Manchmal kann ich schwer erklären, warum ein Design nicht stimmig ist – ich fühle es einfach. Und meistens liege ich damit goldrichtig.

🎯 Ich verstehe deine Vision auf einer tieferen Ebene.

Oft sagen Kund:innen: „Wow, du hast genau das umgesetzt, was ich wollte – sogar besser, als ich es mir vorgestellt habe!“ Das liegt daran, dass ich zwischen den Zeilen lese und Emotionen in Design übersetze.

👁️ Ich bin hyperaufmerksam für Details.

Ob Typografie, Farbharmonie oder Mikromomente in der User Experience – ich erkenne Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen okay und unfassbar gut machen.

🤍 Ich designe mit Empathie.

Hochsensible Menschen nehmen Emotionen intensiver wahr – und das zeigt sich auch in meiner Arbeit. Ich stelle mir immer die Frage: Wie fühlt sich die User:in auf dieser Website? und passe das Design entsprechend an.

HSP im Business – die Schattenseiten

Okay, let’s be real: Hochsensibilität ist nicht immer nur eine Superpower. Sie bringt auch Herausforderungen mit sich.

🚨 Reizüberflutung: Zu viele Anfragen auf einmal? Mein Gehirn braucht manchmal eine Extraportion Stille, um sich zu fokussieren.

💭 Overthinking: Ich zerdenke Dinge manchmal, weil ich alles „perfekt“ machen will – was nicht immer gut ist. (Work in progress!)

🛑 Konflikte? Nein, danke.

🎯 Fokus auf Meaningful Work: Ich arbeite nur mit Brands und Projekten, die wirklich mit mir resonieren – no energy drain here! Deshalb ist mir der Vibe Check Call auch so wichtig.

Ich meide Konfrontationen und brauche einen wertschätzenden Umgang – deswegen sind offene und ehrliche Kommunikation sowie respektvolles Feedback für mich so wichtig. Feedback is a double-edged sword for me:

Als HSP liebe ich konstruktives Feedback. Aber:

👉 Zu harsche Worte? Autsch.

👉 Zu allgemeines, nichtssagendes Feedback like “Das gefällt mir nicht!”? Damit kann ich leider sehr wenig anfangen – ich brauche Details wie, was genau dir nicht gefällt und warum? Was hättest du stattdessen lieber?

👉 Deshalb: Klare Kommunikation, Respekt und eine wertschätzende Atmosphäre sind bei mir nicht nur nice-to-have, sondern absolute must-haves.

Aber: All das hilft mir auch, Strukturen zu schaffen, die mich und mein Business schützen. Deshalb gibt es klare Boundaries, realistische Timelines und ein Work With Me Manual, damit unsere Zusammenarbeit für beide Seiten angenehm bleibt.

HSP & Design

🌈 Ich sehe Nuancen: Farben, Formen und Details, die andere übersehen, sind für mich ein wichtiger Teil des großen Ganzen.

🧩 Alles muss passen: Ich spüre, ob ein Design harmonisch ist – nicht nur optisch, sondern auch emotional. Und die emotionale Ebene ist entscheidend, wenn es darum geht, deine Audience anzusprechen.

🎨 Empathie on point: Ich verstehe, was du brauchst, bevor du es vielleicht selbst in Worte fassen kannst.

Was bedeutet das für meine Kund:innen?

Wenn du mit mir arbeitest, bekommst du nicht nur eine Website – du bekommst ein Design, das dich und deine Vision widerspiegelt. Ich nehme mir die Zeit, dein Business wirklich zu verstehen, und kreiere etwas, das sich für dich 100 % stimmig anfühlt.

Du brauchst jemanden, der dein Business emotional versteht? Ich bin da.

Du willst ein Design, das mehr ist als nur schön? Ich designe mit Intention.

Du suchst jemanden, der feinfühlig auf deine Wünsche eingeht? Welcome to the right place.

Dein Vorteil also? Ich stecke mein ganzes Können, meine Expertise & mein Herzblut voll und ganz in meine Arbeit, weil ich mich immer zu 100 % auf dich und dein Projekt einlasse. Mein Ziel ist es, digitale Räume zu schaffen, die authentisch, inklusiv und emotional ansprechend sind – für dich und deine Community.

Fazit: Sensibilität als Stärke nutzen

Früher dachte ich, Hochsensibilität sei eine Schwäche. Heute weiß ich: Sie macht mich zu der Designerin, die ich bin. Sie hilft mir, tiefer zu denken, anders zu fühlen und Design mit einer Intensität anzugehen, die über Standardlösungen hinausgeht.

Und wenn du dich darin wiedererkennst: Deine Sensibilität ist nichts, wofür du dich entschuldigen musst – sie ist deine Stärke. Nutze sie.

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