
Menschen mit Behinderungen (klar, aber nicht nur!)
Ja, natürlich ist Barrierefreiheit zuerst für Menschen mit Behinderungen essenziell. Das sind weltweit über 1 Milliarde Menschen – in Europa allein rund 80 Millionen.
Hier ein paar Beispiele:
- Menschen mit Sehbeeinträchtigungen nutzen Screenreader – wenn deine Website aber nicht richtig strukturiert ist, funktioniert das nicht.
- Menschen mit motorischen Einschränkungen brauchen eine Website, die per Tastatur navigierbar ist, weil sie keine Maus benutzen können.
- Menschen mit kognitiven Einschränkungen profitieren von klaren Strukturen, verständlicher Sprache und logischer Navigation.
To sum up: Wenn deine Website nicht barrierefrei ist, schließt du automatisch eine riesige Gruppe an Menschen aus – und das ist weder inklusiv noch smart fürs Business.
Ältere Menschen (a.k.a. Future You)
Die Babyboomer rocken gerade das Internet – aber viele von ihnen haben mit kleiner Schrift, schlechten Kontrasten oder komplexen Navigationsstrukturen zu kämpfen.
- Schlechte Augen? Größere Schrift und guter Kontrast helfen.
- Weniger technikaffin? Klare Strukturen und intuitive Bedienung sind Gold wert.
- Langsamere Reaktionszeit? Keine hektischen Animationen oder zu schnelle Slider bitte!
Menschen mit temporären Einschränkungen (aka: Shit Happens)
Hast du dir schon mal den Arm gebrochen und plötzlich gemerkt, wie unpraktisch das Leben mit nur einer Hand ist? Oder hattest du schon mal eine Augenentzündung, die dich lichtempfindlich gemacht hat?
Genau. Temporäre Einschränkungen betreffen uns alle irgendwann mal:
- Ein Gipsarm = keine Maus bedienen können.
- Eine starke Migräne = Bildschirmhelligkeit runterdrehen müssen.
- Eine laute Umgebung = Untertitel bei Videos wären jetzt echt nice.
Digitale Barrierefreiheit hilft also nicht nur Menschen mit dauerhaften Behinderungen, sondern auch allen, die mal kurzfristig Support brauchen.
Menschen in stressigen oder ungünstigen Situationen
Wer kennt’s nicht: Du bist in der U-Bahn, willst ein Video schauen, aber hast keine Kopfhörer dabei – Untertitel retten dich.
Oder du versuchst, eine wichtige Info auf einer Website nachzulesen, während dein Kind neben dir schreit – einfache Sprache und eine klare Navigation helfen dir, trotzdem schnell ans Ziel zu kommen. Oder du hast die Sonne direkt im Bildschirm und kannst nichts erkennen – gute Kontraste und skalierbare Schriftgrößen machen den Unterschied.
Barrierefreiheit macht das Leben einfacher. Für alle.
Unternehmen, die ihre Zielgruppe nicht unnötig verkleinern wollen
Mal ehrlich: Warum solltest du 20 % deiner potenziellen Kund:innen ausschließen?
- Barrierefreie Websites haben eine größere Reichweite.
- Sie sind SEO-freundlicher.
- Sie verbessern die User Experience für alle.
- Sie machen dich zukunftssicher – denn spätestens ab Juni 2025 wird Barrierefreiheit Pflicht.
Eine Website, die für alle funktioniert, bringt mehr Sichtbarkeit, mehr Kund:innen und mehr Umsatz. It’s that simple.
Fazit: Barrierefreiheit ist für jede:n
Barrierefreiheit im Web ist kein Extra, sondern ein Muss. Sie betrifft nicht nur eine kleine Minderheit, sondern jede:n von uns – früher oder später.
Also, falls du noch keine barrierefreie Website hast: It’s time to change that! Denn eine zugängliche Website ist nicht nur inklusiv, sondern auch smart fürs Business.