
Warum gutes & richtiges Feedback Gold wert ist
Stell dir vor, du bestellst in einem Restaurant ein Gericht und sagst nach dem ersten Bissen einfach: „Schmeckt mir nicht.“ Was genau ist das Problem? Zu salzig? Zu fad? Zu wenig gewürzt? Wenn du’s nicht sagst, kann die Küche nix ändern.
Genauso ist es mit Design. Ohne konkretes Feedback bleibt alles vage – und dann kann es passieren, dass du einen zweiten Entwurf bekommst, der vielleicht in eine komplett falsche Richtung geht. Und das ist für niemanden gut.
Gutes Feedback spart Zeit, Nerven und führt schneller zu einem Ergebnis, mit dem du wirklich happy bist.
Sag, WAS dich stört (und warum)
Statt:
🚫 „Ich mag die Farben nicht.“
Besser:
✅ „Mir ist das Farbschema zu kühl – ich hätte gern wärmere Töne, damit es einladender wirkt.“
Was ist der Unterschied? Beim ersten Satz kann ich nur raten, was genau das Problem ist. Beim zweiten bekomme ich eine klare Richtung, wie ich es für dich besser machen kann.
Sag, was dir gefällt – nicht nur, was nicht passt
Es ist super easy, sich nur auf die Dinge zu fokussieren, die noch nicht ideal sind. Aber wenn du auch sagst, was du magst, kann ich diese Elemente stärker hervorheben.
Zum Beispiel:
✅ „Ich liebe die Schriftart, weil sie modern wirkt – die möchte ich unbedingt behalten!“
✅ „Die Bildauswahl passt perfekt zur Message – davon gerne mehr.“
Das hilft mir, die richtigen Elemente beizubehalten und die Anpassungen gezielt vorzunehmen.
Sei so spezifisch wie möglich
Vage Aussagen führen zu vagen Anpassungen. Je klarer dein Feedback, desto schneller kommen wir ans Ziel.
🚫 „Der Header fühlt sich nicht richtig an.“
✅ „Der Header wirkt noch etwas leer – vielleicht könnte eine stärkere Headline oder ein zusätzliches Bild helfen?“
🚫 „Irgendwie fehlt mir das gewisse Etwas.“
✅ „Ich fände es cool, wenn wir eine kleine Animation einbauen, um die Seite lebendiger zu machen.“
So bekomme ich ein klares Bild davon, was dir fehlt – und kann gezielt daran arbeiten.
Vergiss nicht: Es ist ein Prozess
Design ist keine One-and-Done-Sache. Der erste Entwurf ist nie das finale Ergebnis, sondern ein Zwischenschritt. Feedback bedeutet nicht, dass etwas „schlecht“ ist – sondern dass wir gemeinsam daran feilen, bis es perfekt für dich passt.
Also: Keine Angst davor, ehrlich zu sein! Solange das Feedback konstruktiv ist, freue ich mich sogar darüber – weil es uns schneller zu deiner Traum-Website bringt.
Der Feind: „Mach’s einfach anders“
Feedback wie „Ich weiß nicht genau, was, aber irgendwas stört mich. Mach’s einfach anders.“ ist der absolute Endgegner. Denn was ist „anders“? Minimalistischer? Bunter? Verspielter? Ruhiger?
Wenn du unsicher bist, formuliere lieber eine Frage als eine Anweisung:
✅ „Ich bin mir unsicher, ob die Schriftart passt – hast du eine Alternative, die vielleicht ein bisschen verspielter wirkt?“
Oder:
✅ „Ich weiß noch nicht, ob der Aufbau intuitiv genug ist – hast du eine Idee, wie wir die Navigation noch klarer machen könnten?“
So arbeiten wir als Team an einer Lösung, statt ins Dunkel zu tappen.
Fazit: Feedback ist Teamwork
Gutes Feedback ist der Schlüssel zu einer Website (oder einem Design), mit dem du wirklich happy bist. Es ist ein Dialog, kein Monolog. Es geht darum, gemeinsam die perfekte Lösung zu finden – und nicht um ein Ratespiel, was du wohl meinen könntest.
TL;DR für die ganz Eiligen:
✔ Sag was dich stört – und warum.
✔ Sag auch, was dir gefällt.
✔ Sei spezifisch.
✔ Sieh’s als Prozess, nicht als Kritik.
✔ „Mach’s anders“ ist KEIN Feedback.
Deal? 💡